11 – Cachi, die grüne Stadt in den Bergen

Unser Hotel, ein altes Kloster etwas ausserhalb von Cachi, inmitten von Feldern, eingerahmt von Bergen, und mit einer wunderschönen Gartenanlage, bietet Ruhe. Das ist genau das, was wir nach der anstrengenden Andenquerung brauchen (siehe unser Beitrag «Durch die Anden nach Cachi»). Erst einmal frühstücken wir in aller Ruhe. Obwohl wir wieder in Argentinien sind und das Frühstück gegenüber Chile meist deutlich weniger üppig ausfällt, gibt es hier hervorragendes Frühstück. Die Küche bäckt leckere Brote und sogar Schokoladenkuchen. Die Kinder verzichten ganz auf Brot und essen nur Schokoladenkuchen und geniessen den Trinkjoghurt. Sie leiden schon entsetzlich am Schokoladenentzug.

Anschliessend erkunden wir den Garten des Klosters und es kommt zum ersten Mal so etwas wie Heimweh bei den Mädchen auf. Alles ist grün, überall blüht etwas – das erinnert an Zuhause.

Bild Ausblick von der Terrasse des Klosters La Merced del Alto auf Cachi, zwischen zwei weissen Steinpfosten hindurch blickt man entlang eines von Kakteen gesäumten Weges über Bäume auf das tiefer liegende Cachi, die Talebene und Berge hinter der kleinen Stadt.
Ausblick von der Terrasse des La Merced del Alto
Bild Blick Hotelauffahrt des Klosters La Merced del Alto ausserhalb von Cachi mit teils grasbewachsener Rotunde. Links und rechts der Auffahrt Kakteen, Agavaen und schlanke, hochgewachsene Bäume und Büsche. Im Hintergrund zwei Gebirgsketten, die hintere noch mit Schneefeldern.
Die Hotelauffahrt des La Merced del Alto

Nach der Gartenerkundung fahren wir in den Ort Cachi. Der Hauptplatz ist rundherum von schönen weissen Gebäuden aus der Kolonialzeit umgeben. In der Mitte befindet sich ein hübscher Park mit schattenspendenden Bäumen und Spielgeräten.

Bild mit Blick auf den für südamerikanische Städte typischen kleinen, zentralen Park von Cachi, umrundet von gepflasterten Strassen. Hier mit einigen geparkten Autos, teils staubbedeckt. Hinter dem Park scheinen weiss getünchte ein- bis zweigeschossige Gebäude durch, die die Strassen auf der Aussenseite säumen.
Der Park am zentralen Platz in Cachi
Bild Frontansicht der Iglesia San Jose in Cachi. Die Fassade des gerade mal zweigeschossigen Gebäudes ist fast fensterlos, war mal weiss getüncht, jetzt eher gelblich. Über der Mitte erhebt sich die Fassade als solche weiter und trägt die Glocken. Der Vorplatz ist sonnenbeschienen.
Iglesia San Jose
Bild Front des Archäologischen Museums in Cachi. Das Gebäude ist einstöckig, weiss getüncht, vor der gesamten Front erstreckt sich ein tiefer Arkadengang mit spitz zulaufenden Bogendurchbrüchen. Der Vorplatz ist gepflastert.
Archäologisches Museum in Cachi

Cachi ist sehr angenehm und wirkt gepflegt. Wir laufen rundherum, schauen in die Kirche und sind froh, dass wir kein Geld brauchen, denn an der Bank steht eine lange Schlange. Wir holen uns ein Eis, welches wir genüsslich im Park verspeisen, und fahren zum Aussichtspunkt.

Bild Blick von oben auf Fluss und Cachi und die karge Hochebene dahinter.
Blick von oben auf Fluss und Cachi
Bild Die Berge hinter Cachi. Die karge Ebene im Vodergrund, dann mehrere gestaffelte Bergketten, die hinterste höher und mit Schneemütze.
Die Berge hinter Cachi

Anschliessend fahren wir noch ein kleines Stück auf der Strasse nach Salta, um den Wald aus lauter Kakteen zu sehen. Wir erfreuen uns an den bunten Felsen. Der Blick zurück in Richtung Cachi bietet einen atemberaubenden Blick auf die Sierra de Cachi, die Berge, die ganz oben sogar eine Mütze voll Schnee tragen.

Bild Hinter Cachi auf dem Weg nach Salta. Gelbe Blumen im Vodergrund, grüne Vegetation entlang der Strasse und des Flusslaufs, sonst karge Landschaft mit gestaffelten Bergketten.
Hinter Cachi auf dem Weg nach Salta
Bild von Los Cordones, den Kakteen-bestandenen sonst kargen Berghängen ausserhalb Cachis an der Strasse nach Salta. Im Hintergrund die Sierra de Cachi mit Schneemützen.
Los Cordones – die Kakteen und Sierra de Cachi
Bild Die Sierra de Cachi. Eine schnurgerade, geteerte Strasse führt auf die Bergkette der Sierra de Cachi zu. Links und rechts der Strasse die karge Ebene. Die höchsten der Berggipfel noch mit Schneemütze.
Die Sierra de Cachi
Bild Hochebene mit Kakteen zeigt eine breite Hochebebe mit vereinzelten Kakteen darin. Im Hintergrund beenden höhere Berge die Hochebene. Blauer Himmel mit weisser Wolke stellt den Farbkontrast zu den bräunlich bis rötlichen Erdfarben.
Hochebene mit Kakteen

Nach der langen Fahrt am Vortag zieht es uns dann doch einfach zurück ins Hotel. Die Mädchen erfreuen sich an der Bewässerung des Gartens. Überall fliesst mal Wasser entlang oder kommt als Wasserfall von der Mauer. Es ist nicht so heiss, dass sie in den Pool hüpfen wollten, aber die Temperaturen sind ausreichend, um mit dem Wasser der Bewässerung zu spielen. So erkunden wir ausgiebig die direkte Umgebung des Hotels und ruhen uns aus. Hier würden wir es länger aushalten.

Bild Blumen und Berge. Im Vordergrund Gräser und pinkfarbene Wildblumen. Dahinter vereinzelte Baumgruppen. Ganz im Hintergrund hohe und breit ausgedehnte Berge.
Blumen und Berge

Das Personal ist sehr freundlich und es sind die kleinen Details vom guten Essen bis zum abends aufgedeckten Bett und erleuchteten Zimmer mit einem selbst hergestellten Praliné auf dem Kopfkissen, die den Aufenthalt so angenehm machen. Uns erscheint Cachi und unser Klosterhotel La Merced del Alto wie ein kleines Stück vom Paradies.

Dieser Ort hat uns nicht das letzte Mal gesehen, wir werden wiederkommen und dann haben wir auch etwas mehr Zeit im Gepäck.

Die anderen Beiträge zur Reise in Argentinien findet ihr unter den folgenden Links:


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