Tiere, endlose Savannenlandschaften, Staub – Ein Safari-Abenteuer in Tansania und anschliessendem Relaxen auf Sansibar

Februar 2019

Wer ist nicht aufgewachsen mit den Klassikern von Prof. Grzimek «Kein Platz für wilde Tiere» und «Die Serengeti darf nicht sterben»? Wer wollte nicht ein Buschbaby in Wirklichkeit sehen? So hatten wir Tansania schon eine ganze Weile auf unserer «bucket list». Mit der Planung der Reise habe ich fast ein Jahr im Voraus begonnen, denn wir wollten zur Zeit der grossen Tiermigration in die Serengeti reisen und einigermassen bezahlbare Camps sind schnell ausgebucht.

Ein Flug mit KLM bringt uns mit einer Übernachtung am Flughafen in Amsterdam, um ja nicht den Anschlussflug zu verpassen, bequem in 8,5 Stunden nach Arusha zum Kilimanjaro Airport.

Bild Flughafen Schiphol bei Nacht - Amsterdam zeigt erleuchtete Strassen und einen Tower
Flughafen Schiphol bei Nacht – Amsterdam

Wenn man davon absieht, dass sowohl die Landung in Amsterdam als auch die Landung in Arusha durch extreme Winde sehr holprig ist, war der Flug recht ereignislos.

Der Wind bläst uns angenehm warme Luft entgegen, als wir vom Flugzeug über die Landebahn zum Flughafengebäude in Arusha laufen. Gleich am Eingang stehen schon 3 Guides, die Mitglieder verschiedener Reisegruppen sammeln und wie wir später sehen, elegant an den Schlangen bei der Einwanderung express vorbeischleusen. Wir müssen uns, wie die meisten anderen Passagiere in viel Geduld üben.

Am ersten Schalter bekommt man nicht, wie gedacht das Visum für Tansania, sondern man bezahlt nur die 50 USD Visa-Gebühr und erhält eine handgeschriebene Quittung. Mit dieser stellt man sich dann in die nächste Schlange für die Visumserteilung. Ist man endlich an der Reihe wird ein Bild aufgenommen und zusammen mit dem Visum ausgedruckt. Der Drucker ist aber bockig, so dass auch dieser Vorgang seine Zeit dauert.

Ist dieses so generierte Visum dann im Pass eingeklebt, müssen noch die Fingerabdrücke aller zehn Finger genommen werden. Wie der Scanner es schafft, bei all den sichtbaren Fingerabdrücken der Passagiere vor uns überhaupt noch etwas zu erkennen, ist ein Wunder der Technik.

Jetzt sind wir erfolgreich in Tansania eingereist und müssen nur noch unser Gepäck finden und mit dem Gepäck zur Durchleuchtung zum Zoll, der aber gar nicht auf seinen Monitor schaut. Alles in allem hat die Einreise eine reichliche Stunde gedauert.

Vor dem Flughafengebäude sehen wir erfreulicherweise unseren Namen auf einem der Schilder der Abholer. Wie sich herausstellt, werden wir freundlich von den Besitzern von Kilaweni Tours, über die wir unsere Reise organisiert haben, begrüsst.

Bevor wir zum Guesthouse fahren, versorgen wir uns noch mit Tansania Schillingen am Geldautomaten, der sich direkt neben dem Flughafenausgang befindet.

Im Auto erhalten wir jeder eine Flasche kaltes Wasser. Dies ist eine Wohltat. Nach 40 Minuten Fahrt mit angeregter Unterhaltung in der Dunkelheit erreichen wir das Guesthouse. Zu unserer Überraschung wartet ein gedeckter Tisch mit verschiedenen Broten und Chutneys auf uns, die noch von einer Suppe ergänzt werden. Jetzt sind wir wirklich angekommen.

Alle Beiträge, die im Rahmen dieser Reiseerzählung entstanden sind, findet ihr nachfolgend als Link:

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