Outlander Moment am schottischen Stonehenge

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Alles, was du dir vorstellen kannst, wird real. Deshalb lade ich dich ein, eines der geheimnisvollsten und ältesten Monumente Schottlands mit mir zu besuchen. Die Callanish Standing Stones findest du an der Westküste der Insel Lewis auf den Äusseren Hebriden.

Bei den Callanish Standing Stones führt alles zu einem Zentrum in der Mitte. Dieses Bild nimmt den Betrachter mit, den Menhiren zu folgen
Alle Steinlinien führen zur Mitte

Du folgst dem Weg hinter dem Visitor Center zum grossen Steinkreis. Aber es ist kein Kreis. Hier stehen scheinbar wild angeordnete Monolithen im Raum. Erst auf den zweiten Blick findest du eine Ordnung. Alles führt dich zur Mitte und von jedem Punkt der Anlage hast du eine andere Perspektive. Könntest du dich in die Luft erheben, würdest du sehen, dass die Anlage wie ein grosses Keltenkreuz aussieht. Nur, was hat die Menschen dereinst, lange vor dem Christentum bewegt, eine solche Form zu wählen? Die Callanish Standing Stones sind ungefähr 5.000 Jahre alt und somit deutlich älter als Stonehenge.

Steinkreise sind ein Mysterium und gesichert ist nur, dass das Klima auf den Äusseren Hebriden vor 5.000 Jahren sehr viel angenehmer war und dass die 50 Monolithen aus Lewis Gneis, einem der ältesten Gesteine unserer Erde bestehen.

Vermutungen gibt es viele. So könnte es sich um ein prähistorisches Observatorium handeln. Es könnte ein spirituelles Zentrum sein. Ein Mondkult wird angeführt, denn alle 18,6 Jahre sieht es so aus, als würde der Mond die Erde besuchen und über die Hügel tanzen. Andererseits hat man eine Grabkammer gefunden, die so gar nicht zu diesen Erklärungsansätzen passt.

Callanish Standing Stones auf der Insel Lewis, hier führen die Steine den Blick des Betrachters in die Ferne zum See.
Drei Seiten des Monuments verschmelzen mit der Landschaft. Hinter der Allee liegt leider das Dorf

Lassen wir also mal die Wissenschaft beiseite. Auch wenn die Steine kein aufgeregtes Surren von sich geben, wenn wir ehrfürchtig an ihnen vorbei laufen, sind sie doch im übertragenen Sinne eine Art Portal ins kollektive Bewusstsein der Geschichte. Betrachtet man die Steine in der Landschaft, entsteht eine Melodie von Gefühlen und Bildern vor dem inneren Auge. Und das ist das Besondere an diesem Ort. Du kannst dich auf diesen Ort emotional einlassen. 

In den Beiträgen Inselhüpfen Äussere Hebriden Teil 1 und Teil 2 erfährst du mehr über die faszinierenden Landschaften und Sehenswürdigkeiten.

Dieser Tipp wurde dir präsentiert von:

Susan vom Blog 4u-ontheroad.ch

Hallo, ich bin Susan vom Reiseblog der 4 Urlauber. Ich bin ständig fernwehkrank, mit einer besonderen Liebe zu Literatur, Fotografie sowie schönen Landschaften und Gärten. Mit unserem Reiseblog wollen wir deine Neugierde wecken und dich zu kleinen und grossen Abenteuern inspirieren.

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