Auf den Spuren des Weihrauchs – die antike Stadt Sumhuram

Nicht weit von unserem Ausgangspunkt in Mirbat liegt die antike Stadt Sumhuram, der wir heute gleich bei Öffnung einen Besuch abstatten, bevor wir weiter zum Wadi Darbat, dem Weihrauch Souk und Ain Razat fahren. Wie so oft gibt es im Oman mehrere Schreibweisen für einen Ort. Sumhuram wird auch als Samhuram oder auch Samharam bezeichnet und befindet sich zwischen Mirbat und Taqah am Meeresarm Khor Rori (auch Khor Rohri, Khor Rouri). Dieser Meeresarm versandete im Laufe der Zeit und ist heute durch eine Sandbank vom Ozean getrennt.

Bild Khor Rori zeigt den Meeresarm, der von einer schmalen Sandbank vom Meer getrennt ist. Rechts und Links neben der Sandbank stehen Felsplateaus.
Khor Rori

Als wir kurz nach 9.00 Uhr Sumhuram erreichen, brennt die Sonne schon unbarmherzig vom Himmel. Insofern sind wir froh, dass wir nicht vor dem Eingang parken und laufen müssen, sondern man sich in der umzäunten Anlage mit dem klimatisierten Auto bewegen darf. Unser erster Halt ist vor dem Info Center. Drinnen riecht es nach Weihrauch und ist angenehm kühl. Ein Film bringt zur Freude der Mädchen die Geschichte der Dhofar Gegend, des Weihrauchhandels und von Sumhuram näher.

Von dort gehen wir zu den Ruinen der alten Stadt. Infotafeln am Weg liefern Erklärungen. Sumhuram wurde von 3 m dicken Stadtmauern, die bis zu 10 m hoch waren, geschützt. Innerhalb der Stadtmauern fand man einen 25 m tiefen Brunnenschacht. Neben dem Stadttor wurde eine versunkene Tempelanlage zu Ehren der Mondgottheit Sin entdeckt. Weiterhin fand man innerhalb der Stadt private und öffentliche Häuser, grosse Lagerflächen, riesige Wehranlagen, Töpfereien, Öfen, Münzprägung, sogar Bergbauareale.

Bild Panorama Sumhuram zeigt die Stadtmauer der alten Hafenstadt auf einem Hügel.
Panorama Sumhuram
Bild Dicke Mauern- Sumhuram zeigt die Mauern nach dem Eingangstor. Im Vordergrund die Rückansicht von Morgaine mit langen Haaren und weissem Hut.
Dicke Mauern- Sumhuram
Bild In den Mauern der Stadt Sumhuram unterwegs zeigt im Vordergrund Mauerreste von Häusern mit Treppen und wegen, Morgaine mit weissem Hut und offenem Haar von hinten. In der Ferne sieht man die Häuser der Stadt Taqa.
In den Mauern der Stadt Sumhuram unterwegs
Bild Reste eines Grossen Haus - Sumhuram zeigt Mauern, Fussböden und Schächte in einem grossen Haus mit Lagerkeller.
Reste eines Grossen Haus – Sumhuram
Bild Sumhuram Fundstücke zeigt steinerne Wasserbecken, Behälter und Kanalstücken in Mitten von nur teilweise rekonstruierten Mauern. Im Hintergrund steht ein grosser Weihrauchbaum.
Sumhuram Fundstücke
Bild Blick von Sumhuram aufs Meer zeigt den Blick aufs Meer, die Sandbank und die beiden Plateaus über die Mauern und Durchgänge der Stadt
Blick von Sumhuram aufs Meer

Der Hafen von Sumhuram spielte eine wichtige Rolle im Weihrauchhandel ab dem 3. Jhd. vor Chr. bis ins 5. Jhd. nach Chr. Eine Steintafel gibt Auskunft über die Gründe der Stadtgründung und die Namensgebung.

Bild Steintafel, die Auskunft über die Stadtgründung und den Namen der Stadt - Sumhuram gibt zeigt die in der Mitte gerissene Steintafel mit Schriftzeichen, die aussehen wie eine Mischung aus Hieroglyphen und Griechisch.
Steintafel, die Auskunft über die Stadtgründung und den Namen der Stadt – Sumhuram gibt

Die Versandung des Meeresarmes und die Angriffe der Perser führten zum Niedergang des Hafens und der Stadt. In den Ruinen der Stadt fand man 2000 Jahre alte Münzen aus dem Mittelmeerraum, indische Keramik und kunstvolle Bronzefiguren. Diese Funde belegen die Verbindung Sumhurams mit der Welt.

Ein Teil der Funde wird im Visitor Center gezeigt, dem wir auch noch einen kurzen Besuch abstatten. Auf Empfehlung einer jungen Frau fahren wir schliesslich noch auf einer unbefestigten Strasse zu einer schönen Meeresbucht. Dort hat es allerlei interessantes Getier angespült.

Bild Sumhuram - Meeresbucht zeigt von links in die Mitte des Bildes fallende Felsen, Wellen die in die Buch strömen und die gegenüberliegende Seite der Bucht bestehend aus Felsen und Sand
Sumhuram – Meeresbucht
Krabbe am Strand von Sumhuram zeigt eine hellblau-olive gefleckte Krabbe
Krabbe am Strand

Irgendwo auf den Felsen neben der Bucht ist noch der Inqitat Komplex im Prospekt eingezeichnet. Einen regulären Weg nach oben sehen wir nicht und bei der Hitze hält sich unser Entdeckerdrang in Grenzen.

Wadi Darbat

Als nächstes folgen wir einer Strasse, die in Richtung Wasserfall führt, den wir schon mehrfach von der Autobahn und auch von Sumhuram aus gesehen haben.

Wasserfall vom Wadi Darbat von Sumhuram aus gesehen zeigt im Hintergrund eine erhöhte Ebene zwischen zwei Bergen mit einer steilen Abbruchkante, über die rechts noch Wasser stürzt. Auf der Ebene wachsen Palmen, der Rest der landschaft ist felsig.
Wasserfall vom Wadi Darbat von Sumhuram aus gesehen

Während wir der Strasse nach oben folgen, versuchen wir immer wieder einen Blick auf den Wasserfall zu erhaschen. Von einem Seitenweg aus, nähern wir uns dem Wasserfall endlich und bekommen schöne Ausblicke auf das Wasser und die Landschaft oberhalb und unterhalb vom Wasserfall.

BIld Blick auf den Wasserfall und Wadi Darbat zeigt die Abbruchkannte des Plateaus von der Seite und zeigt die Ebene durch die sich das Wadi mit türkisem Wasser zieht. Die Ebene ist grün bewachsen.
Blick auf den Wasserfall und Wadi Darbat
Von oben gesehen Wadi Darbat und die Küste nach dem Wasserfall zeigt die hellbraune zur Küste hin abfallende Landschaft, das türkisfarbene Wasser und das Meer, welches mit dem Horizont verschmilzt.
Von oben gesehen Wadi Darbat und die Küste nach dem Wasserfall
Wasserbecken oberhalb des Wasserfalls - Wadi Darbat zeigt von oben gesehen das über Terrassen strömende türkisfarbene Wasser, welches sich in grossen Becken sammelt. Im Vordergrund die Bäume sind ohne Laub, auf der anderen Seite sind die Bäume grün.
Wasserbecken oberhalb des Wasserfalls

Rechts und links des Weges stehen auch Weihrauchbäume an deren Stämmen man die Einkerbungen von der Weihrauchernte erkennen kann.

Weihrauchbaum mit alten Einschnitten
Weihrauchbaum mit alten Einschnitten

Schliesslich folgen wir dem Fluss bis zu einem Parkplatz. Ein kurzer Weg führt zu den Terrassen, über die das Wasser nach unten läuft. Jetzt im April mit wenig Wasser bilden sich kleine Wasserfälle. Alles ist hier etwas grüner und grosse Bäume mit interessanten Stämmen machen diesen Ort zu etwas Besonderem. Vor Ort in dieser trockenen, ockerfarbenen Landschaft erscheint uns dieser Flecken Erde überirdisch schön.

Bild Kleine Wasserfälle in der Trockenzeit zeigt Kalksteinterrassen über die an mehreren Stellen Wasser zur darunter liegenden Terrasse strömt. auf den Felsen wachsen Bäume.
Kleine Wasserfälle in der Trockenzeit
Bild Beeindruckender Baum zeigt einen Baum mit scheinbar vielen Stämmen aus denen die dicken Äste wachsen. Im Vordergrund Felsen
Beeindruckender Baum
Bild Die Farben Türis und Grün tun den Augen einfach gut zeigt einen grossen Baum mit grünen Blättern, im Hintergrund Terrassen mit Wasserfällen und das Becken mit türkisfarbenem Wasser
Die Farben Türis und Grün tun den Augen einfach gut
Bild Grosser Baum mit lustigem Stamm zeigt im Vordergrund einen über das türkisfarbene Wasser hängenden Baum, dessen Stamm verdreht ist und wie eine Backenzahnwurzel über einen Stein wächst.
Grosser Baum mit lustigem Stamm
Bild Kletterkind zeigt Gwendolyn, die einen der Bäume am Wadi Darbat bestiegen und es sich dort im Schatten bequem gemacht hat.
Kletterkind
Bild Fische im Wasser zeigt das glasklare Wasser mit einem Schwarm von fast durchsichtigen Fischen mit schwarzen Flecken
Fische im Wasser

Ein alter Mann steht auf dem Parkplatz und verkauft Melonen, die er mit Hilfe von Verdunstungskälte kühlt. Brennholz hat er auch schon gesammelt. Da er wahrscheinlich erst nach Hause geht, wenn er seine Melonen verkauft hat, kaufen wir eine Melone. Mit einem Messer zerteilt er sie geschickt und freut sich, dass sie uns schmeckt. Allerdings ist eine ganze, grosse Melone doch etwas viel, da die Kinder bald streiken.

Nach dieser Erfrischung geht es weiter. Wir folgen dem Wasser. Oberhalb des Parkplatzes hat man noch einmal schöne Ausblicke auf das Wasser.

Bild Kalksteinterrassen mit Wasserfällen zeigt die Terassen von der Seite. Überall ergiessen sich kleine Wasserfälle in Sammelbecken.
Kalksteinterrassen mit Wasserfällen

Eine Brücke führt über den Fluss. Kamele stehen am Wasser. Kühe trotten im Flusstal entlang. Die Holzzäune rechts und links der Strasse sind teilweise von früheren Überschwemmungen zerstört. Die Strasse endet bei einem Kiosk. Im Fluss warten Bootsvermieter auf Kundschaft.

Bild Kamele am Fluss zeigt Wadi Darbat eingebettet in Hügel mit kahlen Bäumen. Nur rechts und links neben dem Fluss ist es üppig grün. Die Kamele fressen an den Ufer Pflanzen
Kamele am Fluss
Bild Kühe auf der Strasse zeigt drei Kühe, die mitten auf der Strasse trotten. Rechts und links neben der Strasse sind defekte Holzzäune und grüne Bäume.
Kühe auf der Strasse

Wir drehen um und fahren nach Salalah auf den Weihrauchmarkt. Auf dem Rückweg kreuzt eine Herde Kamele die Strasse und läuft Richtung Fluss weiter. Hier sehen wir das einzige wirklich alte Kamel im ganzen Urlaub.

Bild Eine Herde Kamele läuft zwischen Fluss und Strasse entlang zeigt zwei Jungtiere und vier ältere Kamele, welche unter Bäumen entlang wandern
Eine Herde Kamele läuft zwischen Fluss und Strasse entlang
Bild altes Kamel zeigt ein Kamel mit unglaublich vielen Falten im Gesicht und am Hals. Das Fell weisst Löcher auf.
Altes Kamel
Auf dem Weg nach Salalah - Blick von oben auf die trockene Küste zeigt die sich zum Meer windende Strasse mit Laternen und Strommasten. Kein Grün erfreut das Auge
Auf dem Weg nach Salalah – Blick von oben auf die trockene Küste

Weihrauch – Frankincense – Luban – Libanos – Incense

Der Weihrauch (Boswelia sacra) hat in vielen Sprachen einen Namen. Die Tränen Allahs, wie das Harz auch genannt wird, war eines der Geschenke der drei heiligen Könige aus dem Morgenland an Jesus. Es war so wertvoll wie Gold und wurde vor allem für kultische Zwecke (heiliges Räucherwerk) und zur Mumifizierung verwendet. Bereits im 5. Jahrhundert vor Christus wurde in Mesopotamien und Ägypten Weihrauch verbrannt, um eine göttlich durchdrungene Atmosphäre zu schaffen. Auch als Heilmittel wird der Weihrauch seit Jahrhunderten geschätzt.

Die Welt hat durch die UNESCO erklärt, dass Dhofar das Land des Weihrauchs ist, durch seine Qualität und Menge der Produktion und durch die Vielfalt an Bäumen.

Weihrauch wird in unterschiedlichen Qualitätsstufen verkauft. Die Qualität entsteht durch den Standort des Weihrauchbaums und die Klarheit des Harzes. Es gibt vier Anbaugebiete in der Dhofar Gegend, die die Qualität bestimmen. Nur das grünliche bis weisse Harz aus dem östlichen Quaragebirge beim Jebel Samhan wird als beste Qualität unter dem Namen Al Hojari verkauft und kann auch zu Heilzwecken gegessen werden. Das Harz aus dem Nejd Gebiet wird unter dem Namen Annajdi verkauft und hat die zweitbeste Qualität. Mindere Qualitäten werden nur zum Räuchern verwendet.

Die Ernte der Weihrauchbäume findet vor und nach dem Monsun Khareef statt. Dazu werden die Bäume, die der Sage nach von Geistern bewacht werden, mit Messern eingeritzt. Nach 14 Tagen wird das ausgetretene Harz entfernt, ebenso verfährt man mit der zweiten Ernte. Erst die dritte Ernte gelangt nach der Trocknung (Aushärtung) in den Handel. Mit jedem neuen Einschnitt wird die Qualität des Harzes besser.

Die Römer nannten diese Gegend übrigens «Arabia felix».

Ein Besuch im Weihrauch Souk in Salalah

Mit diesem Wissen ausgerüstet machen wir uns auf den Weg zum Weihrauch Souk. Diesen Souk hätten wir uns ganz anders vorgestellt. Wir wissen, dass der Weihrauch Souk umziehen soll, aber als wir ihn besuchten, war er noch am alten Platz. Vieles, was früher neben dem Souk gestanden hat, von der Moschee und einigen Häusern abgesehen, wurde bereits abgerissen.

Weihrauch-Souk Salalah zeigt die Verkaufsstände umgeben von Häusern und Baustelle
Weihrauch-Souk

Der Souk besteht aus vier schmalen Gängen, die überdacht sind. Die Hälfte der Geschäfte war noch geschlossen. Bis auf ein Ladengeschäft wurden alle Läden von indisch-stämmigen Männern geführt. Neben Weihrauch wird vor allem Parfüm und was Touristen sonst so kaufen könnten von Magneten, Kaffeekannen bis zum Khanjar (Krummdolch) verkauft.

Bild Blick in einen Verkaufsstand auf dem Weihrauch-Souk zeigt losen und abgepackten Weihrauch und Weihrauchbrenner
Blick in einen Verkaufsstand

Wir wollen uns erst einmal einen Überblick verschaffen, aber das ist gar nicht so einfach bei den geschäftstüchtigen Männern, die sofort mit Parfümflakons in den Gängen stehen und unsere Töchter als willfährige Opfer erkennen. So kaufen wir erst einmal hier und da in kleine Flakons abgefüllte, sehr fruchtig duftende Parfüms für die jungen Damen.

Mit dem Kauf des Weihrauchs gestaltet es sich jedoch schwieriger. Wir wollen keines der abgepackten Päckchen kaufen, sondern von dem lose angebotenen Harz. Wenn schon, denn schon soll es auch beste Qualität sein. Allerdings sind wir überrascht, dass der Preis fast doppelt so hoch sein soll, als der uns als Richtpreis im Reiseführer angegebene Preis. Wir sind hier nur ein halbes Jahr nach Erscheinungsdatum des Reiseführers. Also ist dies wohl der Preis für Touristen.

Auf unsere dilettantischen Handelsversuche geht die einzige Verkäuferin im Souk nicht ein. So probieren wir es im nächsten Gang und siehe da, da ist der Ausgangspreis schon 5 OMR (das sind z.Zt. etwa 13 Sfr) günstiger fürs halbe Kilogramm. Noch ein wenig handeln und schon steht dem Kauf nichts mehr entgegen. Zufrieden machen wir uns mit unserer Beute auf den Weg zum Auto. Trotz Plastikverpackung des Weihrauchs «duftet» das ganze Auto nach kurzer Zeit nach Weihrauch .

Ain Razat – Quellgebiet in der Nähe von Salalah

Zuletzt fahren wir noch ins 8 km von Salalah entfernte Quellgebiet Ain Razat.

Bild Salalah Stadt Impressionen zeigt arabische Stadtarchitektur und prunkvolle Laternen entlang der Strasse
Salalah Stadt Impressionen
Bild Salalah Stadt Impressionen zeigt arabische Stadtarchitektur, prunkvolle Laternen und Werbeschilder entlang der Strasse
Bild Salalah Stadt Impressionen 2
Bild Salalah Stadt Impressionen zeigt den Kreisel mit Uhrturm, prunkvolle Laternen, Autos und Palmen
Bild Salalah Stadt Impressionen – Uhrturm

Die Strasse zu den Parkplätzen unter schattenspendenden Bäumen führt entlang eines schönen Parks. Leider hat der Park nur in der Khareef-Zeit täglich geöffnet. Wir sind am falschen Tag da, so muss ein Blick durchs Tor reichen.

Blick in die geschlossene Parkanlage - Ain Razat
Blick in die geschlossene Parkanlage

Während ich noch den Park betrachte, ist die Familie schon weiter gegangen. Das Wasser sickert aus vielen Einzelquellen aus den Steinen und ergiesst sich ins gefassten Flussbett. In einem Falaj-Kanal wird ein Teil des Wassers abgeführt. Ein Vogel, der uns an einen Kolibri erinnert, begegnet uns.

Bild Ain Razat - Höhle und Falaj-System zeigt den Kanal, der Wasser vom Fluss abzweigt und den Aufgang zur Höhle
Ain Razat – Höhle und Falaj-System
Bild Ain Razat - Vogel zeigt einen Vogel mit glänzend grün-schwarzem Federkleid, der auch vom Schnabel her an einen Kolibri erinnert
Ain Razat – Vogel
Bild Ain Razat - gefasster Flusslauf zeigt die Hänge aus denen das Wasser kommt, Bäume am felsigen Ufer und das flache Ufer an dem gepicknickt werden kann.
Ain Razat – gefasster Flusslauf
Bild Ain Razat - überall kommt aus kleinen Quellen Wasser aus dem Berg zeigt jetzt in der Trockenzeit ein Wasserrinnsal neben dem ein Baum auf dem Felsen wächst
Ain Razat – überall kommt aus kleinen Quellen Wasser aus dem Berg
Bild ein kleines Rinnsal kommt aus dem Berg geflossen zeigt den flachen Fluss und das felsige Ufer. Aus den Felsen kommt Wasser geflossen.
Ein kleines Rinnsal kommt aus dem Berg geflossen

Einige Leute picknicken unter den Bäumen. Väter spielen mit ihren Kindern im Wasser, obwohl Schilder auf die Bilharziosegefahr aufmerksam machen. Auch wir freuen uns auf ein kühlendes Bad im Meer und fahren deshalb auf dem schnellsten Weg zurück nach Mirbat.

Bild Ain Razat Fluss mit Seerosenblättern zeigt von links nach rechts den Park, die Strasse und den Fluss, dessen Ufer grün bewachsen ist.
Ain Razat – Fluss mit Seerosenblättern

Beim Abendessen in einem einfachen Hotel mit Tauchbasis unterhalten wir uns eine ganze Zeit mit einem deutschen Taucher, der sich hier seinen Traum vom Divemaster erfüllt. Er erzählt uns, dass nicht weit draussen, Unmengen (250 bis 1000 Tiere) an Delfinen unterwegs sind. Man kann dort nicht nur tauchen, sondern auch schnorcheln. Diese Information kommt jedoch für uns ein wenig zu spät, denn morgen verlassen wir Mirbat und fahren durch die Wüste nach Duqm. Die Delfine kommen auf alle Fälle auf die Liste mit den Gründen für einen erneuten Besuch des Omans.

Übernachtet haben wir im Kairaba Mirbat Resort. Weitere Unterkünfte in der Region findet ihr unter Salalah und Mirbat.

Alle Beiträge zu dieser Oman-Reise findet ihr nachstehend in der Reihenfolge der Reise:


Die Reise- und Besichtigungstipps für den Oman findet ihr unter:

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