Samstags Markt in Otavalo

Bevor wir Otavalo verlassen und zum Flughafen nach Quito zurückkehren, besuchen wir noch den Samstags Markt in Otavalo. Bereits vor dem Frühstück machen wir Eltern uns ohne Kinder auf die Suche nach dem Viehmarkt. Leider sind wir zu spät. Wie wir erfahren, hat er schon 6.00 Uhr in der Früh begonnen. Jetzt gegen 8.00 Uhr sehen und hören wir nur noch vereinzelt verkaufte Tiere.

Ein paar Ziegen sind am Brückengeländer angebunden und warten auf ihre Mitfahrgelegenheit. In grossen Kartons mit Löchern werden Küken transportiert und hier und da vermeinen wir, ein Meerschweinchen zu hören. Der eigentliche Viehmarkt hat sich schon aufgelöst.

So gehen wir zum Frühstück und wandern anschliessend ziellos durch die Strassen. Halb Otavalo hat sich heute zum Samstag in einen Marktplatz verwandelt. Das Obst- und Gemüseangebot ist so überreichlich und farbenfroh, genau wie die Gewürze.

Samstags Markt in Otavalo - so viele verschiedene Kartoffeln
Samstags Markt in Otavalo – so viele verschiedene Kartoffeln
Bunte Gewürze auf dem Samstags Markt in Otavalo
Bunte Gewürze auf dem Samstags Markt in Otavalo

Kunsthandwerk wird verkauft. Begeistert sind wir von einem Stand mit Münzen aus allen Ländern der Welt. Unter einem Mikroskop mit einer Säge werden die Details ausgeschnitten – ein Segelboot, ein Tier, die Landkarte etc. Zum Schluss wird die Münze mit einem Loch versehen, so dass man eine Kette oder ein Lederband durchfädeln kann. Auch viele wunderschöne Halbedelsteine werden zu kleinen Kunstwerken gefasst. Vor allem junge Leute versuchen Schmuck zu verkaufen, um sich ihre weitere Reise zu finanzieren.

An den Essensständen wandern wir eher schneller vorbei. An vielen Imbissständen wird von ganzen Spanferkeln das Fleisch geschnitten und mit einer Art Maisgrütze verkauft. Auch Fische und Hühner werden serviert.

Nachdem wir erfolgreich ein paar letzte Mitbringsel und Erinnerungsstücke auf dem Samstags Markt in Otavalo für uns gekauft haben, heisst es Abschied nehmen. Mit dem Mietwagen fahren wir nach Quito zum Flughafen und sind froh, dass der Stau in der Gegenrichtung herrscht.

Fazit

Sowohl auf Galápagos als auch im Hochland und vor allem zum Schluss auch in Otavalo hätten wir gern mehr Zeit verbracht. Vor allem da ja nicht alles so wie geplant geklappt hat.

Es gäbe auch hier in der Gegend von Otavalo noch so viel zu sehen bzw. zu erwandern, wenn man mehr Zeit hätte. So wären wir gern noch dem Rundweg um die Lagunas Mojanda gefolgt. Die Kinder wären gern in die Chachimbiro Thermalquellen, die sich 57 km entfernt von Otavalo befinden, eingetaucht, während wir eher das Panorama bei einer Wanderung um die Laguna Piñán genossen hätten. Auch der Besuch einer der vielen Rosenfarmen zwischen Otavalo und Quito hätte uns interessiert. Wie ihr als aufmerksame Leser sicher bemerkt habt, ist Quito ganz aus unserem Besuchsprogramm herausgefallen. Das war zeitlich einfach nicht mehr drin. Wir haben jedenfalls genug Gründe für eine weitere Ecuador Reise zu einem späteren Zeitpunkt mit hoffentlich mehr Zeit.

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