Rosenblüte in der Rosenstadt Rapperswil

Für unseren Besuch in der Rosenstadt Rapperswil haben wir uns zwei Dinge vorgenommen. Zum einen wollen wir auf dem Holzsteg übers Wasser bis zur Halbinsel Hurden laufen. Zum anderen wollen wir schauen, ob die Rosen in den diversen Rosengärten der Stadt Rapperswil schon blühen. Obwohl unsere Füsse vom Besuch des Baummuseums heute schon etwas müde sind, laufen wir als erstes über die Gleise des Bahnhofs und den Campus von Rapperswil zum Beginn des Holzstegs.

Übers Wasser von Rapperswil zur Halbinsel Hurden

Da heute ein ganz normaler Wochentag ist, ist erfreulich wenig auf dem Holzsteg zwischen Rapperswil und Hurden los. Bereits im Schilfgürtel rund um die spätgotische Brückenkapelle gibt es nistende Haubentaucher und Schwäne zu entdecken. Ein Blesshuhn stibitzt dem Schwanennest Baumaterial, während der Schwan in die andere Richtung schaut.

Das Blesshuhn trägt unermüdlich Halme vom Schwanennest weg, während der Schwan in die Gegenrichtung schaut
Das Blesshuhn trägt unermüdlich Halme vom Schwanennest weg, während der Schwan in die Gegenrichtung schaut

Der Blick auf die Bergwelt ist nicht ganz so spektakulär, weil es heute leider diesig ist. Aber auch so macht der Weg übers Wasser viel Spass. Riesige Fische stehen still im Wasser, Kolbenentenmännchen verfolgen die wenigen Weibchen. Auch andere Wasservögel und Möwen gehen ihren Brutgeschäften nach. Einzig das Laufen auf den länglichen Hölzern des Stegs wird nach einer Weile für die müden Füsse unangenehm. Insofern sind wir froh, als wir wieder festen Boden unter den Füssen haben.

Holzsteg nach Hurden
Holzsteg nach Hurden
Fische und Wolkenspiegelungen im Zürichsee bei Rapperswil
Fische und Wolkenspiegelungen im Zürichsee
Fünf Kolbenentenmännchen umzingeln ein Weibchen - Steg nach Hurden
Fünf Kolbenentenmännchen umzingeln ein Weibchen
Haubentaucher auf dem Nest neben dem Steg nach Hurden
Haubentaucher auf dem Nest
Die inzwischen seltene Tafelente kann man vom Steg zwischen Rapperswil und Hurden beobachten - Rapperswil
Die inzwischen seltene Tafelente kann man vom Steg zwischen Rapperswil und Hurden beobachten
Schilfrohrsänger auf einem Baum über dem Schilfgürtel
Schilfrohrsänger auf einem Baum über dem Schilfgürtel

Wir laufen über die Streuwiesen bis zur kleinen Kapelle, wo wir uns mit Blick auf den Untersee und die Berge ein wenig ausruhen. Ein Blesshuhn hat sein Nest direkt vorm Ufer gebaut, so dass wir ihm beim Brüten zusehen können. Auf die sich nähernde Schwanenfamilie werden wir aufmerksam, weil das Blesshuhn eigenartige Geräusche von sich gibt.

Vor der Kapelle in Hurden befinden sich zwei gemütliche Bänke mit Blick auf den oberen Zürichsee
Vor der Kapelle in Hurden befinden sich zwei gemütliche Bänke mit Blick auf den oberen Zürichsee
Weitwinkelpanorma oberer Zürichsee mit Blesshuhngelege
Weitwinkelpanorama oberer Zürichsee mit Blesshuhngelege
Besuch der Schwanenfamilie versetzt das Blesshuhn in helle Aufregung
Besuch der Schwanenfamilie versetzt das Blesshuhn in helle Aufregung

Auf dem Rückweg bekommt man schöne Blicke auf die Stadt Rapperswil. Jetzt nutzen wir die Unterführung beim Bahnhof, um zur Schiffsanlegestelle am See zu kommen. Die Tourist Information hat wieder geöffnet und offeriert einen kleinen Stadtplan von Rapperswil, auf dem auch die Rosengärten eingezeichnet sind. Auch die Restaurants haben geöffnet. Die Menschen geniessen das südländische Flair am Wasser und flanieren mit Eisbechern in der Hand am Wasser entlang. Die Schiffe dürfen zwar noch nicht wieder fahren, aber das stört das Urlaubsfeeling nicht.

Der Steg zwischen Rapperswil und Hurden
Der Steg zwischen Rapperswil und Hurden
Blick auf Rapperswil und den Bachtel vom Steg nach Hurden
Blick auf Rapperswil und den Bachtel vom Steg nach Hurden

Betörende Rosen überall in Rapperswil

Am Ufer des Sees begeben wir uns in Richtung Kloster, wo rechts und links vor dem Kloster die ersten Rosengärten warten. Meine Vermutung, dass die Natur am See, teilweise geschützt von Mauern, weiter als in meinem Garten ist, hat mich nicht getäuscht. Viele Rosen sind schon voll erblüht.

Überall in Rapperswil findet man blühende Rosenbüsche an Häuser und in Gärten
Überall in Rapperswil findet man blühende Rosenbüsche an Häusern und in Gärten
Schönes Haus in Rapperswil auf dem Weg zum Kloster
Schönes Haus in Rapperswil auf dem Weg zum Kloster
Weg zum Kloster Rapperswil
Weg zum Kloster Rapperswil

Weiter geht es nach oben zum Schloss, von wo aus man herrliche Ausblicke auf den See geniessen kann. Das Schloss sieht man bereits von Ferne. Es erinnert eher an eine mittelalterliche Burg als an ein Schloss. Hirsche unterhalb des Schlosses erfreuen kleine Kinder.

Panorama Rapperswil mit Seedamm vom Schlossberg aus gesehen
Panorama Rapperswil mit Seedamm vom Schlossberg aus gesehen

Das Schloss Rapperswil vermietet die schönen Räumlichkeiten für Feiern und Seminare. Darüber hinaus beherbergt es auch ein Polenmuseum. Wir folgen dem Weg neben dem Schloss in die Altstadt und erfreuen uns an den gut erhaltenen alten Häusern. Auch das modern-alte Stadtmuseum hat wieder geöffnet. Für uns heute ist es jedoch zu spät.

Das Schloss Rapperswil erinnert eher an eine Festung
Das Schloss Rapperswil erinnert eher an eine Festung
Stadtmuseum Rapperswil mit dem modernen Janus Zwischenbau
Stadtmuseum Rapperswil mit dem modernen Janus Zwischenbau

Überall spürt man, wie das Leben nach dem Lockdown wieder in die Strassen zurückkehrt. Selten haben wir uns so lebendig gefühlt, wie auf diesem ersten Tagesausflug nach Corona. Als Krönung des Tages wandeln wir noch durch den voll erblühten Duftgarten und geben uns den sinnlichen Düften der Rosen hin. Das besondere an diesem Duftgarten ist, dass er auch für Blinde mit Brailleschrift die Rosensorten anschreibt. Das Zusammenspiel von Form, Farbe und Duft ist für uns ein Spektakel, von dem wir kaum genug bekommen können.

Duftrosengarten
Duftrosengarten
Rose Rapperswil
Rose Rapperswil
Rose Rapperswil
Rose Rapperswil
Rose Rapperswil
Rose Rapperswil
Rose Rapperswil
Rose Rapperswil
Rose Rapperswil
Farbexplosion - Rapperswil beim Duftrosengarten am Schanzenweg
Farbexplosion

Nachbetrachtung zur Fotografie

Bei diesem Tagesausflug ins Enea Baummuseum und nach Rapperswil, konnte ich die Kamera des Huawei P 30 von einem Freund ausprobieren. Natürlich waren auch unsere Canons 5D und 6D dabei. In diesem Beitrag sind sowohl Kamerabilder als auch Bilder vom Huawei veröffentlicht.

Auf den ersten Blick sehen die Huawei Bilder auf dem Mobiltelefon toll aus. Nachdem ich jedoch alle Bilder auf dem grossen Monitor gesichtet habe, haben mich die Bilder des Huawei im Vergleich zur Spiegelreflex nicht gänzlich überzeugt. Einzig Makroaufnahmen, beispielsweise von Blumenwiesen, kommen mit einer Tiefenschärfe daher, dass es eine Freude ist.

Die Panoramafunktion ist erfreulich einfach zu nutzen, zeigt aber bei Wasseraufnahmen teilweise nicht ganz zueinander passende Lichtreflexionen. Bei Tieraufnahmen konnte das Huawei jedoch nicht punkten. Die Ausschussquote unscharfer Bilder war gross. Je grösser der Zoom, desto mehr unscharfe Bilder.

Da eine Neuanschaffung eines Smartphones ansteht, hatte ich gehofft, dass das neue Smartphone die Funktion einer Hosentaschen-Kamera übernehmen kann. Davon abgesehen, dass das Huawei P30 zu gross für die Hosentasche ist, werde ich das Thema Smartphone und Kamera wohl auch in Zukunft trennen.

Habt ihr Tipps bzgl. Kamera oder Rapperswil, freue ich mich in den Kommentaren darüber zu lesen.

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