13 – Von Tafi del Valle entlang der Quebrada de la Conchas durch das Valle de Lerma nach Salta

Am Morgen scheint die Sonne und über dem Berg liegt fast keine Wolke. So entscheiden wir uns nach einem kargen Frühstück zurück über den Abra El Infiernillo, wieder an Cafayate durch die Quebrada de la Conchas nach Salta zu fahren.

Bild Auf dem Weg zum Pass Abra El Infiernillo. Vor uns reiten zwei Einheimische, begleitet von 3 Hunden auf der Strasse. Die umgebende Berglandschaft ist im Umfeld der Strasse sanft hügelig mit grünem und braunem Weidegras
Auf dem Weg zum Abra El Infiernillo

Bis wir oben auf dem Pass sind, sind schon wieder dunkle Wolken aufgezogen. Dennoch halten wir an verschiedenen Aussichtspunkten kurz an.

Bild Ausblick am Abra El Infiernillo zurück ins Tal in einer anderen Richtung, wo die Wolken noch nicht so dunkel sind. Die Landschaft ist durch niedriges Gestrüpp auf sandigem Boden gekennzeichnet.
Ausblick
Bild Die Strasse durch die Berge im Licht aus Sonne und Wolken. Die Hänge sind snaft aber karg bewachsen. Teils unter den Berggipfeln hängen Wolken und Wolkenfetzen, zwischen denen sich in erkennbar abgesetzten Bahnen das Sonnenlicht einen Weg zum Boden bahnt.
Die Strasse durch die Berge im Licht aus Sonne und Wolken
Bild Der alte Mercedes vor dem Pachamama, heisst Muter Erde, Museum gefällt uns. Es ist ein mittelgrosser Lastwagen, wohl aus den Sechzigern, mit Metallrahmenaufbau. Darin sind Getränkekisten gestapelt. Die Gebäudefront des pachamama Museums zeigt südamerikanisch-indianische Ornamentik.
Der alte Mercedes vor dem Pachamama Museum gefällt uns

Hinter Cafayate beginnt die Quebrada de la Conchas. Rote Felsformationen und bizarre Einzelfelsen lassen uns immer wieder anhalten. Wer mehr Zeit einplant, kann hier auch schöne Wanderungen unternehmen.

Bild Quebrada de la Conchas - Die Wolke verleiht dem Bild das gewisse Etwas. Über der Strasse durch die roten Felsen scheint am blauen Himmel eine Wolke regelrecht zu explodieren und feine, geradlinige, weisse Strahlen in alle Richtungen am Himmel auszustrecken.
Quebrada de la Conchas – Die Wolke verleiht dem Bild das gewisse Etwas
Bild Quebrada de la Conchas - Vielfältige Felsen. Immer noch sind sie rotbraun. Zwischen Monument-Valley-artigen Felsen steht einer, der aussieht wie eine sehr steile Pyramide.
Quebrada de la Conchas – Vielfältige Felsen
Bild Der Fluss hat wohl manchmal auch deutlich mehr Wasser. Ein sehr breites, flaches Flussbett zeigt nur am Rand ein kleines Rinnsal. Umliegende rote Felshügel und im Hintergund eine höhere Bergkette.
Der Fluss hat wohl manchmal auch deutlich mehr Wasser
Bild Quebrada de la Conchas - Eigenwillige Verwitterung. Rote Felsen mit Vorsprüngen in Stufen, die wie unterspült sind und so aussehen wie kleine Pagoden.
Quebrada de la Conchas – Eigenwillige Verwitterung
Bild Quebrada de las Conchas - Eine Düne neben der Strasse aus rotem Sand, bestanden mit ein paar wenigen, niedrigen und armseligen Büschen.
Quebrada de las Conchas – Eine Düne neben der Strasse
Bild Quebrada de las Conchas - Jetzt wird es wieder bunt. Eine Landschaft aus Hügelzügen breitet sich vor dem Auge aus, mit rot-, braun-, gelb- und weiss-Tönen durchsetzt. Jeder Hügel scheint seine eigene aber andere Farbtönung zu haben.
Quebrada de las Conchas – Jetzt wird es wieder bunt

Die Schlucht ist mal breiter und mal schmaler. Der breite Fluss führt wenig bis kein Wasser. Eine Ziegenherde läuft vor uns entlang der Strasse und frisst die Strassenbüsche ab. Nach einer Kurve gehen sie runter zum Fluss.

Eine bekannte Attraktion entlang der Quebrada de las Conchas ist die Garganta del Diablo. Hier treffen wir zum ersten Mal entlang der Strecke auf andere Touristen. Vom Auto ist es nur ein kurzer Weg in die Schlucht. Entlang des Weges stehen Einheimische, welche Souvenirs verkaufen. Da wir das Auto vollgepackt haben, gehen wir in Etappen zur Schlucht. Immer ein Erwachsener und ein Kind, die anderen behalten das Auto im Blick. Das Ende der Schlucht würde zum Klettern einladen, was aber verboten ist. Vandalen haben die Felsen beschmiert. Uns erschliesst sich die Berühmtheit dieser Teufelsschlucht nicht.

Bild Quebrada de las Conchas - Eingang zur Garganta del diabolo, eine schmale Schlucht im roten Gestein dessen Schichtlinien wieder mal schräg aufwärts verlaufen. Ein Weg führt am Boden in die Schlucht hinein.
Quebrada de la Conchas – Garganta del diablo
Bild Quebrada de las Conchas - Das Ende der Teufelsschlucht. Hier darf man nicht mehr weiter. Der Booden der Schlucht steigt stark an, sie folgt dem Gebirgshang aufwärts.
Quebrada de la Conchas – Das Ende der Schlucht

Bevor wir Salta erreichen, führt uns die Strasse durch landwirtschaftlich geprägte kleine Orte. Hier wird Tabak und Getreide angebaut. Der Verkehr nimmt deutlich zu. Der grosse Stausee Embalse Cabra Corral ist von der Strasse aus nicht zu sehen. Um ihn zu erreichen, müsste man der Ausschilderung über eine kleinere Strasse folgen. Der Stausee ist ein beliebtes Wochenendausflugsziel. Da wir heute unseren Mietwagen im Stadtbüro von Salta wieder abgeben müssen, fahren wir ohne Umweg direkt nach Salta weiter.

In der Innenstadt wird der Verkehr für unseren Geschmack etwas zu chaotisch. Mit Hilfe unserer Karte konnten wir uns die Einbahnstrassen in horizontaler Lage ausrechnen. Wir waren dann aber unangenehm überrascht, dass es auch bei den grossen vertikalen Strassen viele Einbahnstrassen gibt. Wenn der Verkehr nicht ausnahmsweise durch eine Ampel geregelt wird, herrscht theoretisch rechts vor links und dies bei mindestens 2 Fahrspuren pro Fahrtrichtung. Tatsächlich fährt aber der, der sich traut. Mopeds fahren einfach darauf los und vertrauen darauf, dass die Autos schon bremsen werden. Heute ist Samstag, wir wollen uns nicht vorstellen, wie der Verkehr an einem Wochentag aussieht.

Einmal mehr sind wir heilfroh, als wir unser Hotel erreichen. Wir laden schnell die Taschen und die Kinder aus, checken ein und erfragen gleich an der Rezeption den Weg zu einer Wäscherei. Auf dem Weg zum Autovermieter geben wir noch die gesammelten Werke an Schmutzwäsche bei der Wäscherei ab. Glücklich erreichen wir den Autovermieter ohne noch auf den letzten Metern einen Blechschaden zu fabrizieren. Vom Autovermieter laufen wir dann mehrere Blocks zurück zum Hotel.

In Hotelnähe sehen wir noch ein nettes Restaurant, indem wir mit den Kindern zu Abend essen.

Die anderen Beiträge zur Reise in Argentinien findet ihr unter den folgenden Links:


Die Beiträge zu den Teilen unserer grossen Südamerika-Reise 2014 in andere Länder findet ihr unter:


Die Reisetipps zu Argentinien findet ihr unter:

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