Provinz Misiones

Karte mit den Parks der provinz Misiones in Argentinien. Drei Provinzparks sind angezeigt, der parque Tematico de la Cruz, der Parque Provincial Salto encantado und der Parque Provincial Mocona.
Parks der Provinz Misiones

Santa Ana Parque de la Cruz

Sehr schöne Parkanlage mitten im Regenwald mit Aussichtsturm in Form eines Kreuzes, Theatern, Restaurants, Kirche, Schmetterlingszuchtstation und kleinen Wanderwegen. Näher Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Veranstaltungen findet ihr auf der offiziellen Website. Lest auch unseren Reisebericht «Obera und Umgebung oder Wasser, Schmetterlinge und Ruinen» zu den Erlebnissen in Misiones.

Jesuiten Missionen

Die verschiedenen zu besichtigenden Jesuiten Missionen liegen alle rechts und links neben der RN 12 nördlich von Posadas. Sie sind unterschiedlich gut an der Hauptstrasse ausgeschildert. Santa Ana war nur durch mehrmaliges Fragen zu finden, während San Ignacio und Loreto zwar an der RN 12 gut ausgeschildert sind, danach jedoch weitere Wegweiser fehlen.

Mission Santa Ana

Santa Ana, die Ruinenstadt, die sich der Dschungel zurückerobert hat, darf leider nur mit Führer besichtigt werden. Einer der Herren, die vor dem Fernseher sitzen, muss die Gäste begleiten. Er gibt nach Lust und Fernsehprogramm das Tempo der Besichtigung vor. Uns haben die menschenleeren Jesuiten-Ruinen von Santa Ana begeistert. Wir hätten gern länger dort verweilt.

Parque Provinicial Moconá – Saltos del Moconá

Der Gran Salto del Moconá, «Der alles verschluckt», wie er in der Sprache der Guaraní genannt wird, ist ein 3 km langer Canyon mit Wasserfällen parallel zu seinem Bett. Das Schauspiel ist abhängig vom Wasserstand. Informiert euch vor Anreise, ob sich die Besichtigung lohnt und ob die Bootsfahrten möglich sind. Auf der offiziellen Website werden dazu keine Angaben gemacht. Das Centro de Información Turística in El Soberbio kann telefonisch Auskunft unter Tel. (03755) 495206 erteilen.

Parque Provincial Salto Encantado

Der Legende nach schuf der Gott Tupú – der Gott der Natur – diesen Wasserfall aus den Tränen von Yate-í um den Tod ihres Vaters im Kampf gegen die Familie ihres Geliebten. Ihr Geliebter wollte sie trösten und eilte zu ihr, als er von vielen Pfeilen ebenfalls getötet wurde. Tupú bildete aus den gefallenen Tränen von Yate-í einen Strom, und mit Donner und Blitz öffnete sich die Erde und schützte die Toten. An dieser Stelle befindet sich der Wasserfall.

Der Wasserfall ist nach den Wasserfällen von Iguazu sicher nicht besonders spektakulär, aber die Wege durch den Dschungel sind sehr schön. Wir haben unglaublich viele Schmetterlinge gesehen. Weitere Informationen zu Preisen und Öffnungszeiten findet ihr auf der offiziellen Parkwebsite.

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