Dunlewey, die Küste von Bunbeg über Bloody Foreland zum Horn Head

Frei nach dem Motto «Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung», machen wir uns trotz tiefhängender Wolken und drohendem Regen auf den Weg. Dunlewey, der Ort, an dessen Ende wir wohnen, liegt zu Füssen des Mount Errigal, der sich aber bisher immer in Wolken versteckt und beherbergt eine alte Kirchenruine. Rechts und links der kleinen Strasse stehen neue und alte Häuser. Das Gelände der Kirche ist betretbar.

Bild Blick von unserer Terrasse in Dunlewey Richtung Poison Glen zeigt das Ende des Ortes Dunlewey mit der Kirchenruine, dem Ende des Sees und den blühenden Büschen im Garten.
Blick von unserer Terrasse in Dunlewey in Richtung Poison Glen
Bild Blick von unserer Terrasse in Dunlewey in Richtung Lough Nacung Upper bei Dunlewey zeigt den länglichen See mit seinem Damm eingebettet in grüne Hügel auf der einen Seite und verwildertem Garten auf der anderen Seite.
Blick von unserer Terrasse in Richtung Lough Nacung Upper bei Dunlewey
Bild Dunlewey Kirchenruine zeigt die von einer Mauer umgebene Ruine einer gotischen Kirche, deren Äussers noch ohne Dach komplett steht. Im Hintergrund erheben sich grüne Hügel.
Dunlewey Kirchenruine
Das Bild Auf der Suche nach einem Seezugang stehen wir plötzlich vor diesem mythischen Grundstückseingang - Dunlewey zeigt einen kiesigen Platz gerahmt von hohen Büschen und Bäumen, nur unterbrochen durch einen ovalen, aus Steinen gemauerten Torbogen, der von den Büschen halb verdeckt wird. Davor steht eine steinerne Bank.
Auf der Suche nach einem Seezugang stehen wir plötzlich vor diesem mythischen Grundstückseingang – Dunlewey

Zum See gelangt man hier leider nicht. Entweder führen Privatgrundstücke direkt bis zum See oder Zäune versperren den Zugang. So versuchen wir ein Stück dem Weg ins «giftige Tal» zu folgen, der sich bei Regen in ein Flussbett verwandelt. Wir laufen über die kleine Brücke und hüpfen von Stein zu Stein bis es zu wenig Steine gibt, um nicht im Moor zu versinken. Die ungewohnte Fortbewegungsart ist lustig, wird aber auf dem Rückweg anstrengend. Für diesen Weg hätten wir Gummistiefel haben sollen.

Bild Blick zum Poison Glen, Dunlewey zeigt im Vordergrund den steinigen, nassen Weg und im Hintergrund erheben sich die Berge.
Blick zum Poison Glen, Dunlewey

Am Haus holen wir das Auto und fahren nach Bunbeg. Hier gibt es Sandstrand und wunderschöne Felshaufen und Dünen. Wir geniessen einen langen Strand- und Dünenspaziergang.

Bild Strand bei Ebbe in Bunbeg zeigt den feuchten, teilweise noch von einer dünnen Wasserschicht bedeckten Strand. Aus dem Wasser ragen mehrere Inseln heraus.
Strand bei Ebbe in Bunbeg
Bild Wrack am Meer bei Bunbeg zeigt die Hälfte eines hölzernen Schiffsrumpfes im Wasser. Im Hintergrund sieht man farbige Häuser und Windräder auf einem Hügel halb in den Wolken
Wrack am Meer bei Bunbeg
Das Bild Über die Felsen muss geklettert werden, Strand bei Bunbeg, zeigt ins Wasser ragende Felsen, die den Durchgang am Strand verhindern.
Über die Felsen muss geklettert werden, Strand bei Bunbeg
Das Bild Dünenlandschaft und tief hängende Wolken, Bunbeg zeigt im Vordergrund Dünen mit hohem Gras bewachsen, rechts einen mit Häusern übersäten Hügel in den Wolken.
Dünenlandschaft und tief hängende Wolken, Bunbeg

Im Nieselregen fahren wir dem Regen auf der R 257 zum Bloody Foreland voraus und geniessen trotz der tiefhängenden Wolken den Ausblick auf die Landschaft. Bloody Foreland oder «Cnoc Fola» (Der Hügel des Blutes) hat den Namen von der Färbung der Felsen dieses Küstenabschnittes in der Abendsonne erhalten. Sie leuchten dann in einem kräftigen Rotton. Wir können es uns mit ein wenig Fantasie gut vorstellen. Hier und da kann man aussteigen und ein paar Schritte auf die Küste zu laufen. Bei Sonnenschein muss die Tour ein Traum sein.

Bild Mombretien am Strassenrand zeigt die orangen Blütenrispen, zum Wasser hin verstreute weisse Häuser und flachen mal steinigen, mal sandigen Strand. Im Hintergrund Inseln im Wasser.
Mombretien am Strassenrand
Bild Bloody Foreland Felsküste zeigt einen vom Meer ausgewaschenen Bogen im rötlichen Gestein der Felsklippe
Bloody Foreland Felsküste
Bild kleines Tor am Strand zeigt den steinigen Strand mit einer Felsader in der das Wasser einen Bogen ausgewaschen hat.
Kleines Tor am Strand – Bloody Foreland
Bild Berg in den Wolken zeigt einen Fjordarm bei Ebbe. Im Vordergrund grüne Büsche und Montbretien. Aus dem zurückgehenden Wasser ragt eine kleine Insel. Im Hintergrund flaches Land mit Häusern und eine markante Erhebung in den Wolken.
Berg in den Wolken

Am Horn Head, einer der nördlichen Halbinseln der Grafschaft Donegal fahren wir die Loop und geniessen die imposanten Ausblicke auf die Küstenlinie.

Bild Raue Moorlandschaft und Klippen am Horn Head zeigt im Vordergrund braunes Moor, dahinter erheben sich Felsklippen, die teileweise an den Seiten grün bewachsen sind und der Kuppen wieder moorig sind.
Raue Moorlandschaft und Klippen am Horn Head
Bild Am Horn Head zeigt grüne farbewachsene Klippen, Wasser, Inseln und Land.
Am Horn Head

Während wir nach Dunfanaghy fahren, holt uns der Regen ein. Dies ist sehr schade, denn eigentlich wollten wir dem Ards Forest Park mit seinen Sandstränden, Seen, Flüssen, Wanderwegen, Picknick- und Spielplätzen noch einen Besuch abstatten. Auch die Beschreibungen der Ards Friary, einem Kapuzinerkloster mit exotischen Pflanzen und uralten Bäumen hatte unsere Neugier geweckt. So fahren wir zurück in unser Haus und geniessen es, im Warmen zu sitzen und die vorbeiziehenden Regenwolken aus dem Fenster zu beobachten und zu lesen. Der Ohrensessel am Fenster ist das beliebteste Möbelstück.

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