San Pedro de Atacama

Bild Laguna Miscanti zeigt zwei schneebedeckte Vulkan vor blauem Wasser und einzelnen gelben Grasbüscheln.

Wer die Atacama, die trockenste Wüste der Welt mit ihren Attraktionen besucht, wird von San Pedro de Atacama aufbrechen. Dieser Oasen-Ort mit seinen unbefestigten Strassen und Mauern aus Lehm ist mit seinen Restaurants und Unterkünften aller Preisklassen voll auf den Tourismus eingestellt. Wenn euch interessiert, was wir in der Atacama erlebt haben, lest unseren Beitrag «Facetten der Atacama Wüste und ein Erdbeben«.

Im Ort selbst ist die Iglesia de San Pedro mit ihrer Decke aus Kaktusholz sehenswert.

Ruine Pukara de Quitor

Die 3 km von San Pedro entfernte Festungsruine Pukara de Quitor ist an sich nicht sehr spektakulär. Einzig der Weg zum Aussichtspunkt neben dem Festungshügel lohnt sich wirklich, denn von oben hat man einen guten Blick auf den Ort und sieht wie grün er wirklich ist.

Quebrada del Diabolo

Für Fahrradfahrer eignet sich noch ein Ausflug zur Quebrada del Diablo am frühen Morgen. Zu Fuss war uns der Weg bis zum Ende der Schlucht zu weit. Erkundigt euch aber unbedingt bevor ihr Räder mietet, wie der Zustand der Schlucht ist. Es hat seit unserem Besuch dort mehrfach Überschwemmungen gegeben, die die Wege teilweise zerstört haben.

Reserva National Los Flamencos

Das Reserva National Los Flamencos ist ein Naturschutzgebiet mit sieben voneinander unabhängigen und räumlich getrennten Zonen. Dazu zählen u.a.:

Das Valle de la Luna
Am besten besucht man das «Mondtal», welches von seinem Entdecker eigentlich «Marstal» genannt wurde zum Sonnenuntergang. Fahrt aber rechtzeitig hin, damit ihr euch das Gebiet erst einmal in Ruhe ansehen könnt, bevor ihr auf die grosse Sanddüne zum Sonnenuntergang klettert und die orange-rot-Färbung der Landschaft bewundert.

Soncor
Die hypersaline Teiche, zu denen die Laguna Chaxa, Laguna Puilar, Laguna Barros Negros, Río Burro Muerto zählen, sind wichtiges Brutgebiet für die Andenflamingos. Bei Soncor, in der Nähe von Toconao führt ein Weg zur Beobachtungsstation der Laguna Chaxa. Hier hat man die Möglichkeit die Flamingos zu beobachten. Einen guten Sonnenschutz und ausreichend Wasser solltet ihr dabei haben.

Der Bosque de Tambillo
Ein Tamarugo-Hain (Mimosengewächs, welches gut an die Trockenheit angepasst ist), der bei der Siedlung Tambillo am Rand des Salar de Atacama steht.

Der Salar de Aguas Calientes
Der Salar de Aguas Calientes ist eine geomorphologische Salzpfanne in der Atacama. Er liegt eingebettet in der Hoch-Puna östlich von den Cerros de la Pacana, etwa 105 km östlich von San Pedro de Atacama. An dieser abflusslosen Senke kommt man an der Strasse zum Passo de Jama vorbei. Parkplätze mit Aussichtspunkten laden zum Anhalten ein.

Die Lagunas Miscanti – Miñiques
Ein Abstecher zu den Lagunen in dieser wunderschönen Altiplano-Landschaft lohnt sich. Auf mit Steinen gekennzeichneten Wegen kann man nur einen kleinen Rundgang machen. Bis zum Wasser kommt man leider nicht. Bei unserem Besuch ist eine Herde Vikunjas an der Laguna Miscanti. Wer Probleme mit der Höhe hat, sollte auf einen Besuch verzichten, denn die Lagunen liegen auf einer Höhe von ca. 4.100 m Höhe.

Hinweis: Unsere Zeit in San Pedro de Atacama war mit 3 Übernachtungen zu kurz, um noch den Tatio Geysiren oder den Baños de Puritama einen Besuch abzustatten. Da die Geysire bei Sonnenaufgang am schönsten sind, muss man sehr früh los.

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