Die Freiheit mit dem Wohnmobil geniessen oder ist spontanes Camping im Jura möglich?

Kennst du das, du hast eine Woche frei und willst mit dem Wohnmobil los und die Wettervorhersage für die verschiedenen Ecken der Schweiz ändert sich dauernd von mässig bis Land unter? Schlussendlich entscheiden wir uns kurzfristig für die Region Jura. Nicht, dass die Wettervorhersage hier besser wäre. Nein, sie ist aber auch nicht schlechter als anderswo. Und der Jura steht schon länger auf unserer Wunschliste, denn es gibt hier so unglaublich viel zu entdecken. Entdecken könnte durchaus das Motto dieser Woche Camping im Jura sein. Trotz Pfingsten haben wir keinen Campingplatz reserviert. Wir lassen uns nach Lust und Laune treiben und schöpfen spontan aus der Vielfalt der Möglichkeiten. Fragst du dich jetzt, ob spontanes Camping im Jura trotz Pfingsten möglich ist und wie viel Nerven und Zeit es uns gekostet hat?  

Um den Versuch, die Freiheit mit dem Wohnmobil zu leben, soll es in diesem Logbucheintrag gehen. Zusätzlich stellen wir dir die Campingplätze im Jura vor, auf denen wir untergekommen sind und berichten kurz darüber, was wir dort erlebt haben. Der Reihe nach wären dies Camping Saignelégier, Camping la Belle Verte in Le Locle, Camping Yverdon Plage und Camping de la Tène.

Unterwegs - Blick auf den Neuenburgersee - Camping im Jura
Unterwegs – Blick auf den Neuenburgersee

Unsere Reiseberichte zu Wanderungen und Besichtigungen auf diesem Ausflug sind:
Warum du Porrentruy bei einer Reise durch den Jura keinesfalls links liegen lassen solltest
Wanderung zum eindrucksvollen Aussichtspunkt – Sommêtre Grat
Gorges de l’Areuse: Märchenhafte Wanderung durch die Areuse-Schlucht
Mit dem Schiff zum höchsten Wasserfall des Jura – zum Saut du Doubs
Creux du Van – eindrucksvolle Felsarena geschaffen von Wasser, Eis und Winderosion
Auf den Spuren der Belle Epoque in Neuchâtel – die etwas andere Stadtbesichtigung
Was du in Yverdon-les-Bains und Umgebung nicht verpassen solltest!
Alpenpanorama vom Chasseral und Tête de Moine in Bellelay

Camping im Jura – spontan und überraschend anders

Wir überlassen es also dem Zufall, wohin es uns verschlägt. Dies ist eigentlich die schönste Art des Reisens für uns, seit wir dieses ultimative Gefühl der Freiheit vor 14 Jahren erstmals auf einer 11-wöchigen Auszeit in Australien mit dem Camper erlebt haben. Nichts vorplanen oder reservieren und einfach so lange an einem Ort verweilen, wie wir Lust haben.

Wein, Neuenburgersee und Berge - Camping im Jura
Wein, Neuenburgersee und Berge

Nun sind wir gespannt, ob diese Art des Reisens in der sehr viel kleineren Schweiz trotz Feiertagen möglich ist. Wie schon zu Ostern im Tessin dürfen wir feststellen, dass sich auch Camping im Jura grosser Beliebtheit erfreut. Meist reicht schon der Besuch der Website, um sofort mit einem Banner konfrontiert zu werden, dass besagt: «Über Pfingsten sind alle Stellplätze ausgebucht». Auch die park-4-night-App ist nicht wirklich hilfreich.

Allerdings finden wir beim Fahren durch den Jura viele Hinweisschilder auf kleinere Campingplätze, die bei der Suche mit der Datenkrake gar nicht auftauchen oder wir übersehen haben. Überraschend, aber selbst solche Campingplätze sind oft ausgebucht, weil sie nur wenig Stellplätze für Besucher haben und zu einem guten Teil von den Dauercampern leben. Dennoch eignet sich der Jura hervorragend für spontanes Camping. Wenn du keine hohen Ansprüche an den Campingplatz stellst, kannst du die Freiheit mit deinem Wohnmobil geniessen. 

Bereits an unseren Anreisetag entdecken wir in Porrentruy erstmals auf dem Parkplatz hinter dem Schloss ein Schild, welches Wohnmobilen ab 19.00 Uhr explizit das Übernachten erlaubt. Für das Übernachten wird eine geringe Gebühr erhoben, die mit Twint bezahlt werden muss. Hinter dem Tor zum Schlossplatz befinden sich saubere Toiletten. Ob sie abends verschlossen werden, wissen wir jedoch nicht. Allein die Möglichkeit gibt ein gutes Gefühl.

Im weiteren Verlauf unserer Reise durch den Jura lernen wir, dass die grossen öffentlichen Parkplätze bei Schwimmbädern und Sportanlagen oft abends zum Übernachten genutzt werden können. Damit unterscheidet sich der Jura wohltuend von Graubünden, wo an jedem Parkplatz das Stehen über Nacht untersagt wird. Insofern eignet sich der Jura hervorragend für spontanes Camping mit einem autarken Wohnmobil.

Die Landschaft des Jura ist unglaublich vielfältig und immer wieder überraschend. Camping im Jura
Die Landschaft des Jura ist unglaublich vielfältig und immer wieder überraschend.

Vier Campingplätze im Jura

Eine Nacht auf dem Campingplatz Camping Saignelégier

So wie es schon den ganzen Tag geregnet hat, giesst es auch als wir den Campingplatz Camping Saignelégier erreichen. An der Rezeption steht eine lange Schlange. Der Campingplatz Saignelégier ist wunderbar in der Natur gelegen. Naturbelassene Wiesen- und Waldgelände wechseln sich ab. Verschiedene Wege führen zu den einzelnen Arealen. Einige Plätze müssen auch über Strom verfügen. Auch werden Hütten, Zelte und Jurten vermietet. Bei schönem Wetter würde man sicher sagen, dass dieser vom 1. Mai bis 31. Oktober geöffnete Campingplatz wildromantisch ist.

Wir schlagen uns jedoch eher mit den Tücken der Natur herum. Was passiert mit Wiesen bei Dauerregen? Richtig, sie verwandeln sich in ein Sumpfgelände. Bei unserem Versuch einen trockeneren Flecken der Wiese zu erreichen, die uns zugewiesen wurde, bleiben wir gleich stecken. Erst danach erfahren wir, dass wir nicht die einzigen sind, die feststecken. Warum wir dann für die eine Nacht nicht auf dem leeren Parkplatz für die Autos der Wohnwagen stehen durften, verstehe ich nicht. Wir jedenfalls müssen die Nacht im Matsch verbringen. Glücklicherweise steht das Auto wenigstens eben. Am nächsten Morgen soll ein Traktor 9.30 Uhr kommen und alle herausziehen. Du hast sicher genug Fantasie, dir vorzustellen, wie das Auto nach ein paar Mal ein- und aussteigen im Inneren aussah.

Warten auf den Traktor. Auch wenn es nicht so aussieht, die Hinterräder kommen nicht aus dem Matsch. Camping Saignelégier, Camping im Jura
Warten auf den Traktor. Auch wenn es nicht so aussieht, die Hinterräder kommen nicht aus dem Matsch.

Die nächste Überraschung auf dem Camping Saignelégier ist, dass es auf der Toilette prinzipiell kein WC-Papier gibt. Ganz toll, wenn es dringend ist und es regnet und das eigene Auto im Matsch steht und man dann noch einmal zurücklaufen muss. Insgesamt waren die sanitären Anlagen eher so, dass wir kein Bedürfnis hatten, uns am nächsten Morgen zu duschen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis (31 SFr für 2 Personen und einen Campingbus ohne Strom, WLAN etc.) stimmt für uns hier nicht. 

Freischleppen – eine neue Erfahrung beim Camping im Jura

Am nächsten Morgen stehen wir 9.30 Uhr gepackt bereit und fangen an zu suchen, wo man bei unserem Auto ein Abschleppseil befestigen würden. Die Bedienungsanleitung des Autos klärt uns auf, wo die Öse angebracht werden muss. Die Abschleppöse finden wir dann glücklicherweise im Werkzeug. Nur ein Abschleppseil haben wir nicht. Das wird die nächste Anschaffung sein.

Der Traktor soll nun frühestens in einer Stunde kommen. Da trifft es sich gut, dass ein 4 x 4 Pickup mit grossem Wohnwagen elegant auf der Wiese bei uns vorbeifährt und etwas weiter hinten parkt. Nachdem er seinen Wohnwagen abgestellt hat, ist er so nett und zieht nacheinander alle aus dem Matsch. Er hatte auch ein Seil dabei.

Ein Seil tut es auch, um sich wieder aus dem Matsch ziehen zu lassen. Camping im Jura
Ein Seil tut es auch, um sich wieder aus dem Matsch ziehen zu lassen.

Froh, wieder festen Boden unter den Füssen zu haben, verlassen wir den Campingplatz Saignelégier und fahren zum nicht weit entfernten kleinen Ort Muriaux, von wo aus wir zum Sommêtre-Grat spazieren und uns von der Sonne wärmen lassen.

Camping la Belle Verte in Le Locle

Die Tourist-Information von Le Locle befindet sich auf dem Weg zum Eingang zur Sehenswürdigkeit der unterirdischen Mühlen am Col-des-Roches. Da wir diese besuchen, liegt es nahe, vorab mal nachzufragen, ob es Campingplätze in der Umgebung gibt. Und siehe da, die Dame gibt uns zwei Telefonnummern, wo wir es probieren können. So rufen wir den Campingplatz Camping la Belle Verte an und haben gleich beim ersten Versuch Glück.

Der Camping la Belle Verte befindet sich sehr schön gelegen, oberhalb von Le Locle hinter einer grossen Schwimmbadanlage am Waldrand. Wenn man weiss, dass es ihn gibt, sieht man auch überall entlang der Strasse die weissen Hinweisschilder auf die Sportanlage mit dem kleinen Zelt dahinter. Das Freibad kann von Gästen des Campingplatzes kostenlos benutzt werden. Der Campingplatz ist zwar schon etwas älter, aber sehr gepflegt. Im hinteren Teil des Platzes stehen viele Dauercamper. Vermietet werden auch Zirkuswagen. Der vordere Teil des Platzes ist schon gut mit Wohnmobilen belegt als wir ankommen.

Auch hier haben die Wiesen ein Feuchtigkeitsproblem. Deshalb dürfen die grösseren Wohnmobile auf den asphaltierten Zufahrtswegen stehen bleiben. Wir bekommen zwei Steinplatten auf die Wiese gelegt und bleiben mit zwei Rädern an der Kante zum Weg. Denn ein paar Wege müssen ja noch frei bleiben.

Hinweis: Die Schweizer Mobilphone-Abedeckung ist hier sehr schlecht. Einzig mit Swisscom hast du hier überhaupt eine Chance auf ein schwaches Netz. Passt du nicht auf, entstehen schnell Roaming Gebühren für das französische Netz, welches hier sehr stark ist.

Drei Nächte in der Kälte – frieren beim Camping im Jura

Neben La Chaux-de-Fonds ist Le Locle eine der höchstgelegenen Städte in der Schweiz. Der Campingplatz dürfte auf knapp 1.000 m Höhe liegen. Kein Wunder, kühlen die Nächte hier ordentlich ab. Zumal sich das Wetter wechselhaft und kühl wie im April verhält, auch wenn wir schon Ende Mai haben. Ohne unsere Webasto Heizung würden wir hier morgens ganz schön frieren und nicht aus dem Schlafsack kommen, obwohl der Camping la Belle Verte einen morgendlichen Bäckerservice bietet. Frische Brötchen sind schon sehr motivierend zum Aufstehen. Man bestellt und bezahlt bis 18.00 Uhr und gegen 5.00 Uhr kommt der Bäcker und liefert alles in eine grosse Plastikbox an der Rezeption. Jeder kann sich dann morgens seine leckeren Brote, Brötchen, Croissants oder Pain-aux-Chocolat herausholen. Selbst über die Pfingstfeiertage wurde geliefert. Auch ein Restaurant gibt es auf dem Campingplatz, welches wir aber nicht ausprobiert haben.

Der Platz ist ideal für viele Unternehmungen gelegen, so dass wir immer wieder verlängern und schliesslich drei Nächte hier verbringen.

Für drei Minuten wird der Campingplatz La Belle Verte von einem Regenbogen verzaubert. Danach schüttet es die halbe Nacht, so dass wir wieder einmal feststecken. Camping im Jura
Für drei Minuten wird der Campingplatz La Belle Verte von einem Regenbogen verzaubert. Danach schüttet es die halbe Nacht, sodass wir wieder einmal feststecken.

Tipp: Du bekommst vom Campingplatz La Belle Verte die Neuchâtel Tourist Card. Darin befinden sich viel Voucher für kostenlose Eintritte und Schiffsfahrten. Ausserdem kannst du mit der Karte den ÖV kostenlos benutzen.   

Diesen Campingplatz können wir uneingeschränkt als Ausgangspunkt für Erkundungen in der Gegend empfehlen, auch wenn wir aufgrund des Dauerregens in der letzten der drei Nächte noch einmal die Hilfe eines Abschleppseils brauchten, um von der Wiese wegzukommen. So langsam sind wir geübt im An- und Abbau der Abschleppöse.

Campingplatz Camping Yverdon Plage am Neuenburgersee

Nachdem wir drei Nächte in Le Locle auf dem Campingplatz la Belle Verte verbracht haben, wird es Zeit weiterzuziehen. Als Nächstes schlagen wir unser Lager auf dem Campingplatz Camping Yverdon Plage auf. Es ist der schönste Campingplatz, auf dem wir auf dieser Campingreise im Jura für zwei Nächte übernachten. Direkt am Seeufer gelegen, mit Schatten spendenden Bäumen und viel Platz, eigenem Stromanschluss und modernen Sanitäranlagen ist dies ein Platz, wo man sich vorstellen könnte, Ferien zu machen.

Unser Auto auf dem Campingplatz Yverdon Plage. Camping im Jura
Unser Auto auf dem Campingplatz Yverdon Plage.

Wie der Platz allerdings in den Ferien wirkt, wenn all die Hütten und Zelte und 130 Stellplätze vermietet sind und die Dauercamper (110 Plätze) alle da sind, möchte ich mir dann jedoch nicht vorstellen. Jetzt ist der Platz perfekt für uns. Von hier aus kann man zu langen Spaziergängen am See aufbrechen, kommt zu Fuss zum Stonehenge von Yverdon-les-Bains und ins Vogelschutzgebiet.

Der Campingplatz befindet sich inmitten eines grossen Sport- und Erholungsgebietes mit Strandbädern, Wald, Sportplätzen und Bootshafen. Zwischen der schönen Altstadt von Yverdon-les-Bains und dem Camping Yverdon Plage befindet sich noch ein hässlicher Streifen mit Industrie und Einkaufszentren. Man kann aber auch gut zu Fuss in die Altstadt laufen.

Grosszügige Wald-Wiesen säumen hier den Strand des Neuenburgersees.
Grosszügige Wald-Wiesen säumen hier den Strand des Neuenburgersees.
Verlässt man den Campingplatz Yverdon Plage  gelangt man zum kleinen Hafen. Folgt man der Promenade weiter kommt man irgendwann in die Altstadt.
Verlässt man den Campingplatz Yverdon Plage gelangt man zum kleinen Hafen. Folgt man der Promenade weiter kommt man irgendwann in die Altstadt.

Ist der Neuenburgersee noch zu kalt zum Baden, kann man die Thermalbäder von Yverdon-les-Bains besuchen. Leider waren sie noch aufgrund der Corona-Massnahmen geschlossen. Sie haben aber am 1.6. wieder geöffnet.

Einziger Nachteil des Campingplatzes ist die räumliche Nähe zum Militärflugplatz in Payerne. Starten die Militärmaschinen morgens 9.00 Uhr auf dem Flugplatz, hat man auch in Yverdon-les-Bains etwas davon.

Campingplatz Camping de la Tène am Neuenburgersee

Für den Rückweg nach Hause haben wir uns vorgenommen die Jura-Route über den Chasseral nach Bellelay zu fahren. Irgendwo entlang des Weges wollten wir noch eine Nacht verbringen, um dann am nächsten Tag, dem Käsemuseum in Bellelay noch einen Besuch abzustatten, bevor es dann nicht zu spät nach Hause geht. Kehrt doch am Sonntag unsere Jüngste von ihrem Austauschjahr in Irland zurück.

Kurzzeitig hatten wir deshalb überlegt auf dem Campingplatz Camping du Château in Tramelan zu übernachten. Als uns der nette Herr am Telefon allerdings etwas von durchweichten Wiesen erzählte, nehmen wir dankend Abstand von der Idee und bleiben stattdessen eine Nacht auf dem Camping de la Tène. Zwei Mal im Matsch feststecken reicht als Erfahrung für eine Woche Camping im Jura.

Der Campingplatz Camping de la Tène hat im hinteren Teil 175 Parzellen für Dauercamper und im vorderen Teil 19 Stellplätze für sonstige Gäste. Diese Plätze sind Kiesplätze, die sich rechts und links der asphaltierten Wege befinden. Sie stehen in der prallen Sonne, haben aber immerhin einen Stromanschluss. Hat man nicht gerade Glück wie wir und erhält einen Endplatz, muss man vor den Augen sämtlicher Weganrainer ganz schön rangieren zum seitlichen Einparken seines Wohnmobils.

So vis-a-vis stehend ohne Privatsphäre kann man auch nur schnell alle Türen und Fenster schliessen, wenn der Gegenüber seine stinkenden Zigarillos draussen raucht. Der See hatte hier viele Algen.

Vom Camping de la Tène hat man eine schöne Sicht über den Neuenburgersee. Allerdings machen die Algen im Wasser keine Lust auf ein Bad.
Vom Camping de la Tène hat man eine schöne Sicht über den Neuenburgersee. Allerdings machen die Algen im Wasser keine Lust auf ein Bad.

Die sanitären Anlagen sind zwar modern und sauber, da aber die Herren Waschräume gerade frisch gestrichen wurden, mussten diese zu den Damen gehen. Das war etwas ungewohnt. Alles in allem für eine Nacht ok und gut gelegen, um Neuenburg zu besuchen. Länger wollte ich hier jedoch keinesfalls stehen.

Camping im Jura – Bilanz nach einer Woche

Trotz der Wetterkapriolen haben wir uns gut während unserer spontanen Campingwoche im Jura erholt. Der Jura eignet sich hervorragend, um einfach darauf los zu reisen. Die vielen kleinen Orte, die man passiert, bieten zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Museen. Die Landschaft ist immer wieder überraschend und grossartig. Die Sicht auf die Alpen ist stets aufs Neue atemberaubend schön. Jede Tourist-Information bietet ihren Gästen zahlreiche Wandervorschläge für ihre Region. Als ein ganz besonderes Highlight sind auch die thematischen Stadtrundgänge hervorzuheben.

Das Preisniveau ist insgesamt deutlich attraktiver als im Tessin oder Graubünden. An Tankstellen in der Nähe zu Frankreich ist der Dieselpreis bis zu 15 Rp günstiger als sonst. Die Jura Region hat uns unglaublich begeistert. Nicht zuletzt waren wir auch positiv überrascht von den vielen kostenlosen oder preisgünstigen Parkplätzen. Hier haben wir uns als Besucher willkommen gefühlt. Wir kommen wieder, haben wir doch ein Stück Herz in der Region und an ihre freundlichen Menschen verloren.

Schreib doch in den Kommentaren, was du für Campingerfahrungen im Jura gemacht hast oder welche Campingplätze du empfehlen kannst.

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